Tierhalterversicherungen

Tierhalterversicherungen

"Was brauche ich schon mehr, als ich sowieso bereits habe?" werden Sie sich fragen.

Ich möchte Ihnen durch Beispiele, die ich selbst erlebt habe, verdeutlichen, dass sich eine Lebenssituation von einer auf die andere Sekunde ändern kann, und das mit weitreichenden Folgen. Unsere Hunde sind für uns auch in schwierigen Situationen Partner, sie sind da, sie spenden Trost. Jeder sollte es sich finanziell leisten können, in emotional schwierigen Situationen noch für seinen Hund da sein zu können.

Nachstehend möchte ich Ihnen drei Fälle schildern, in denen die Hunde wegen fehlender Vorsorge abgegeben werden mussten.

Fall 1 :

Frau K. ist alleinstehend und übernimmt einen Hund aus dem Tierschutz. Sie ist berufstätig und schafft den Spagat zwischen Hundehort und Dienst, am Wochenende nimmt sie sich die Zeit für Ihren Hund und unternimmt lange Wanderungen. Doch eines Tages erhält sie die Diagnose Krebs. Sie wird arbeitsunfähig, erhält nur noch 70% ihres Einkommens. Es wird eng für die Beiden. Als sie dann erwerbsunfähig wird, ist die Rente so gering, dass sie sich den Hund nicht mehr leisten kann. Problematisch wird der Fall, als sich herausstellt, dass der Hund nicht allein sein kann, und die Vermittlung insgesamt schwierig wird und sich über Monate hinzieht. Der Hundehalterin stehen die Tränen in den Augen, als sie ihren Hund abgeben muss. 

Das wäre eine ideale Absicherung gewesen (nicht nur für Hundehalter):

Krankentagegeldversicherung ab der 6. Woche um den Verdienstausfall abzufangen. Für einen Monatsbeitrag je nach Alter zwischen 5-15 EUR gibt es hier bereits einen vernünftigen Schutz.

Berufsunfähigkeits-Versicherung: diese Absicherung empfiehlt ja nicht umsonst die Verbraucherzentrale als ERSTE Absicherung, als Basis sozusagen. Wenn nach der Arbeitsunfähigkeit entweder Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit eintritt, zahlt diese Versicherung die vereinbarte monatliche Rente.

Die Gothaer Berufsunfähigkeitsversicherung Premium zahlt nicht nur bei der eigenen Berufsunfähigkeit, sondern auch, wenn das Kind an einer schweren Krankheit erkrankt.

Fall 2 : 

Das Ehepaar S. nimmt einen Hund bereits als Welpen zu sich. Beide lieben ihren kleinen Hund, man kann die Schichtdienste so legen, dass immer jemand für den Kleinen zu Hause ist. Der Welpe war bei mir in der Welpenschule, und im Junghundkurs als er in die Pubertät kam. Drei Jahre später erhielt ich die bestürzende Nachricht, dass Herrchen an einer Krankheit plötzlich verstorben ist, und Frauchen nun Vollzeit arbeiten muss, und mich bittet, bei der Vermittlung behilflich zu sein. Zwei Abschiede in kurzer Zeit.

Eine Risiko-Lebensversicherung mit einer Todesfallsumme von 100.000 EUR hätte hier den Druck von der Witwe genommen, Vollzeit arbeiten zu müssen, bei vernünftiger Geldanlage hätte sie sogar noch im Rentenalter etwas davon gehabt.

Was kostet das? Je nach Eintritttsalter zwischen 15-45 EUR monatlich.

Fall 3 :

 

Kunde M. ist bei der Sommerfeier des Hundevereins dabei, steht mit seiner Familie auf der Hundewiese und unterhält sich. Zwei Hunde (sein Schäferhund und ein Boxer) toben im wilden Spiel um ihn herum, dabei rempelt einer der Hunde Herrn M. so unglücklich in der Kniebeuge an, dass dieser zu Boden stürzt und sich den Ellbogen bricht. Ein komplizierter Bruch, Krankenhausaufenthalt, viele Monate Arbeitsunfähigkeit sind bei dem Selbständigen Kunden die Folge, dass er seinen Betrieb als Friseur aufgeben muss, da er sich eine Vertretungskraft nicht leisten kann. 

Da nicht eindeutig geklärt werden konnte, welcher von beiden Hunden ihn angerempelt hatte, hat keine Haftpflichtversicherung gezahlt. Einer der beiden Hunde war zudem sein eigener. Die Familie musste sämtliche Ersparnisse, die als Altersvorsorge gedacht waren, auflösen, um über die Runden zu kommen. Den Hund mussten sie abgeben.

Hier hätte eine Krankentagegeldversicherung für Selbständige geholfen, sowie eine private Unfallversicherung.

 

Machen Sie Ihren persönlichen Vorsorge-Check. Rufen Sie mich an wegen eines Termines: 0211-1739970

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